Zu nah oder zu weit weg?
Die richtige Nähe und die richtige Distanz in der Arbeit mit Menschen
Die Arbeit mit Menschen bedeutet ein Erfahren von berührenden und oft leidvollen Lebensgeschichten. In der Begleitung von Klient*innen wird oft von notwendiger Distanz gesprochen. Doch gerade die Fähigkeit, sich empathisch in das Gegenüber hineinzuversetzen, gehört zu den wirkungsvollen Methoden jeglicher sozialer Arbeit. Immer wieder gibt es Situationen, die so nahe gehen, dass die notwendige Distanz verloren geht und erst wieder erarbeitet werden muss.
Zu nah oder zu weit weg?
Die richtige Nähe und die richtige Distanz in der Arbeit mit Menschen
Die Arbeit mit Menschen bedeutet ein Erfahren von berührenden und oft leidvollen Lebensgeschichten. In der Begleitung von Klient*innen wird oft von notwendiger Distanz gesprochen. Doch gerade die Fähigkeit, sich empathisch in das Gegenüber hineinzuversetzen, gehört zu den wirkungsvollen Methoden jeglicher sozialer Arbeit. Immer wieder gibt es Situationen, die so nahe gehen, dass die notwendige Distanz verloren geht und erst wieder erarbeitet werden muss.
Die richtige Nähe und die richtige Distanz zu finden zu den Geschichten, den Erfahrungen und der ganzen Erscheinung der Menschen, mit denen wir arbeiten, ist ein Prozess. Immer wieder müssen Grenzen überprüft werden. Die eigenen und die der Klient*innen.
Wo sind die Grenzen in der Begleitung? Wie sehen die Grenzen der Klient*innen aus?
Was bedeutet Hilfe eigentlich? Wie merke ich, dass ich jemandem zu nahe bin?
Was hilft gegen „Mit-Genommenes“ aus der Arbeit? Diese und mehr Fragen werden uns in der Fortbildung beschäftigen.
Themen im Überblick
Die eigenen Grenzen
Die Grenzen der Klient*innen
Symptome von zu viel Nähe
Symptome von zu viel Distanz
Die Folgen
Hilfreiches, um Distanz wieder zurück zu gewinnen
Tricks zum Selbstschutz
Stolpersteine, die diesen Prozess erschweren
Unterstützendes für die Arbeit mit Klient*innen zum Thema Grenzen
Selbstfürsorge
Lernziele
Sie erfahren, welche Signale Ihnen anzeigen können, ob Ihnen Klient*innen zu nahe kommen oder Sie das Gefühl haben, zu weit entfernt zu sein. Gemeinsam wird an Möglichkeiten gearbeitet, eigene Grenzen zu erkennen und zu wahren. Ein förderlicher Umgang mit Klient*innen wird durch Übungen und Fallbesprechungen erlebbar gemacht. Sie werden Tricks und Tipps mitnehmen, um wieder genügend Distanz zu gewinnen und gut für sich selbst zu sorgen.
Dozent*in

Ulrike Wachter
Ulrike Wachter ist Diplom Sozialpädagogin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und verfügt über eine Traumatherapieausbildung.
Sie hat viele Jahre Menschen mit verschiedensten psychischen Erkrankungen als Bezugsbetreuung begleitet. Seit einiger Zeit ist Ulrike Wachter als freiberufliche Dozentin tätig und gibt Seminare rund um die Themen psychische Gesundheit und psychische Erkrankung.
Termine
| 02.09.2026 | 09:00 - 16:00 |
Veranstaltungsort
Nähe und Distanz
Nähe und Distanz
Inhouse
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Judith Fenn
Teamkoordination: Akademische Weiterbildungen & Inhouse
fenn@akademiesued.org Telefon: 0172 5981118